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Nachlese Leserbriefe
Der Leserbrief-Hickhack der letzten Wochen bedarf einer kleinen Nachbetrachtung:
- Mit seinem Interview hat LR Hiesl etwas ausgesprochen was wir schon länger befürchtet haben: dass die B123 zur Transitroute werden soll.
- Mein Leserbrief – welcher dankenswerter Weise von Rundschau, Tips und OÖN abgedruckt wurde – hat zwar unmittelbar nichts bewirkt, aber zumindest das Büro Hiesl zu einer Reaktion bewegt und das Thema so in der öffentlichen Diskussion gehalten bzw. erst gebracht.
- Die Reaktion vom Büro Hiesl war inhaltlich – man verzeihe mir diese Beurteilung – schwach. Ein netter Versuch Stimmung zu machen, aber inhaltlich sowas von daneben. Wenn ein LKW-Fahrverbot wie es dzt. auf der B123 besteht die Nahversorgung, den öffentlichen Verkehr und die regionale Wirtschaft gefährden, müsste es zwischen Mauthausen und Pregarten ja traurig aussehen – tut es aber nicht, obwohl die Beschränkung seit 10 Jahren existiert. Wie auch auf dutzenden anderen Straßen in ganz Österreich.
- Ich versuche das ganze möglichst sachlich zu sehen. Sicher ist LR Hiesl ein besonders „profilierter“ Strassenbauer (da gibts ein paar legendäre Zitate), aber ich glaube nicht, dass es nur an seiner Person liegt und halte auch nichts von div. Forums-Postings welche ihn gerne im Ruhestand sähen.
- Mir scheint einfach, es gab einmal ein Zeitfenster – muss so um 2004 gewesen sein – da wurden LKW-Fahrverbote erlassen, hauptsächlich mit dem Argument Mautflüchtlinge zu stoppen und den Schwerverkehr zu „kanalisieren“. Dieses „Zeitfenster“ ist zu, sonst würde man ja ernsthaft über eine solche Regelung für die L1415 reden können – kann man aber offensichtlich nicht. Stattdessen werden seit 10 Jahren bestehende und bewährte Regelungen in Frage gestellt.
- Es mag Zufall sein od. nicht, aber vor einem dreiviertel Jahr haben die österreichischen Spediteure erneut einen Anlauf genommen Fahrverbote in Frage zu stellen. Ich verstehe zwar nicht, warum die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Spediteure geschwächt wird (weil die Fahrverbote ja für alle Spediteure gelten), aber eine Interessenvertretung muss natürlich so argumentieren.
- Ins Gesamtbild passt auch wunderbar, dass die Fa. Petschl eine freiwillige Regelung für die Problemzone B123 – L1415 vorgeschlagen hat: Leerfuhren auf der B123 und vollbeladen durchs Aisttal. Ich bin auch kein Freund der Überregulierung und ich will den Handelnden auch nicht den guten Willen absprechen, aber damit macht man ja sprichwörtlich den Bock zum Gärtner. Natürlich würden es sich die Frächter gerne selber aussuchen wo sie fahren. So wie sich viele Autofahrer gerne selber aussuchen würden wie schnell sie wo dürfen od. wo sie parken dürfen.
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blogposts / leserbriefe
Das Büro von LH Stv. Hiesl schreibt in seinem Leserbrief, dass der LKW Verkehr Lebensqualität sichere und LKW Fahrverbote die Nahversorgung, den öffentlichen Verkehr und die ortsansässigen Unternehmen gefährden.
Damit versucht man wohl Stimmung für die von LR Hiesl angedachte Aufhebung d. LKW-Fahrverbotes auf der B123 – Mauthausner Strasse bzw. gegen die mögliche Einführung eines solchen für die L1415 – Aisttalstrasse zu schaffen.
Sachlich ist das allerdings nicht haltbar, durch die Ausnahme von Quell- und Zielverkehr vom Fahrverbot sind weder die Versorgung der örtlichen Geschäfte und Unternehmen noch der öffentliche Verkehr beeinträchtigt.
Lediglich der Schwerverkehr der durch die betroffene Region durchfährt, also der klassische „Transit“ ist betroffen. Und der soll durch entsprechende Regelungen am hochrangigen Strassennetz gehalten werden, wo es Lärmschutzmassnahmen und eine Bemautung gibt, während er z.b. bei Freigabe der B123 direkt durch die Ortschaften rollt. Das verstehe ich unter Erhaltung der Lebensqualität. -
öpul 2015
Glossary:
- Ausgleichszulage: f. benachteiligte Gebiete
- Cross Compliance:
- Direktzahlungen:
- Zahlungsansprüche
- Greening-prämie
- GAP: Gemeinsame Agrarpolitik
- Greeening: Ökologische Vorrangflächen ÖVF
- INVEKOS:
- Landschaftselemente:
- MFA: Mehrfachantrag
- ÖPUL 2015: Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft 2015-2020. Div. Maßnahmen:
- Begrünung
- Zwischenfrucht
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- 4 xx
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- Immergrün, nur mit UBB
- Zwischenfrucht
- UBB: Umweltgerechte ..
- Begrünung
http://www.bauernzeitung.at/media.php?+content+&id=%2C%2C%2C%2CZmlsZW5hbWU9ZG93bmxvYWQlM0QlMkYyMDE0LjAzLjI2JTJGJTJGMTM5NTg0NTA4NDkxNzgucGRmJnJuPUxFXzE0LTIwX3dlYi5wZGY%3D
begrünung
6 varianten,
160€/ha, 5ha -> 800€ (dem stehen unittelbar kosten gegenüber)ubb
45€/ha -> ~720€ (dem stehen die kosten für acker-biodiv gegenüber)
grundwasser 2020
~13ha in kulisse
100€/ha x13 = 1300
20€/ha zr+soja in kulisse(?) x5 100
summe ~1400€ (18 bildungsveranstaltung, aufzeichnungen, bodenprobenin summe knapp 3000€ / Jahr